Aufnahme von Koppel
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verunreinigtes Futter durch Hochwasser

Wutzlhof - der Bewegungs & Offenstall. Das Beste fürs Pferd
Herausgegeben von in Berichte ·

Nutzung von hochwassergeschädigten Futtermitteln

Flut verunreinigt Futter - worauf müssen Pferdehalter achten?

Nicht nur Reitbetriebe sind durch das Hochwasser 2013 in einigen Gebieten Deutschlands beschädigt worden, sondern auch die Futtermittel für Pferde wurden zum Teil verunreinigt. Worauf müssen Pferdehalter achten?

Aufgrund der Flut und des verunreingten Hochwassers können Futtermittel auf dem Feld, im Lager oder Silo durch den direkten Kontakt mit kontaminiertem Wasser oder Schlamm verunreinigt worden sein. In der Folge ist der Futterwert vermindert und der Gehalt an unerwünschten Stoffen in diesen Futtermitteln ist erhöht.

Das Maß der Futterwertreduzierung und der Kontamination mit Schadstoffen hängt von der Belastung der Fließgewässer ab. Wenn die Unbedenklichkeit nicht garantiert werden kann, ist aus Gründen der Vorsorge für Mensch und Tier, auch im Zweifelsfall, ein Futtermittel von der Verfütterung unbedingt auszuschließen. Sollten Futtermittel durch die Hochwassereinwirkung sensorisch nachweislich verunreinigt worden sein, sind sie grundsätzlich fütterungsuntauglich, dies gilt auch für Koppeln die mehrere Tage überschwemmt waren. Nur Untersuchungsbefunde können hier eine Belastung mit Schadstoffen sicher ausschließen.

Nach dem Elbehochwasser 2002 wurden insbesondere erhöhte Konzentrationen an Dioxinen, Schwermetallen, Pflanzenschutzmitteln, Quecksilber, Nitrat-Stickstoff, Polychlorierte organische Verbindungen (PCB), Mineralölkohlenwasserstoffe, Salmonellen und Fäkal-Coli nachgewiesen. Dies bestätigten auch spätere Untersuchungen in den Elbauen von Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Eine punktuelle Belastung mit diesen Stoffen kann auch für 2013 nicht ausgeschlossen werden. Gefährdet sind insbesondere Futterflächen, die sich in der Nähe einer der folgenden überfluteten Kontaminationsquellen befanden:

QUELLE: www.cavallo.de




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